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Die ultimative Checkliste für den Hausbau & die Kalkulation der Baukosten

Hausbau Checkliste Baukosten Preise

Der Hausbau ist ein großes Projekt mit vielen Unbekannten, das einen Großteil der Bauherren vor ganz besondere Herausforderungen stellt. Unzählige Entscheidungen sind zu treffen, die für die nächsten Jahrzehnte Bestand haben – die Checkliste ist lang!

Wo soll das Haus stehen? Wie soll das Haus aussehen und welche Ausstattung soll es haben? Kann ich Eigenleistung in den Hausbau einbringen und wenn ja, in welchem Umfang? Oder möchte ich den Hausbau lieber an eine externe Firma abgeben und dafür höhere Kosten in Kauf nehmen?

Die Grundlage für solche Fragestellungen bildet natürlich die Finanzierung:
Welche monatliche Rate kann ich für die Bedienung eines Kredits aufbringen und welche Kreditsumme erhalte ich dafür?

Gemeinsam mit dem vorhandenen Eigenkapital kannst Du so die Gesamtsumme bestimmen, die Dir für den Hausbau zur Verfügung steht. Dies ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum Eigenheim.

In einem zweiten Schritt musst Du nun klären, wie viel „Haus“ Du Dir für diese Summe leisten kannst. Dabei ist es essentiell die gesamten Baukosten und dementsprechend die einzelnen Gewerke zu kennen. Und das ist gar nicht so einfach!

Als Laie auf diesem Gebiet kennt man viele Notwendigkeiten nicht, die für einen Hausbau wichtig sind, geschweige denn könnte man einschätzen wie viel die einzelnen Positionen kosten. Zwar gibt es allgemeine Richtwerte und Kosten pro Quadratmeter für verschiedene Ausstattungsstufen, aber diese sind doch sehr allgemein halten und geben keine Einblicke in die Details und wo Sparpotential und Eigenleistungen möglich sind.

Deswegen erhältst Du in dieser Checkliste alle Positionen, die bei der Erstellung und Einrichtung des Gebäudes berücksichtigt werden müssen.

Diese Checkliste kann Dir auch dabei helfen, den Hausbau oder die Sanierung/Renovierung Deines Hauses selbst zu organisieren (wenn Du beispielsweise keine Rundum-Betreuung durch einen Architekten oder Bauträger buchen möchtest). Sie beruht auf der Errichtung eines Einfamilienhauses in Massivbauweise.

Wenn Du gleich die Baukosten und konkreten Preise für die einzelnen Positionen eines Beispielhauses erfahren möchtest, um Dir einen tieferen Einblick zu verschaffen, möchte ich Dir mein E-Book „Wie Sie Ihr Traumhaus bauen und dabei mit Geschick und Eigenleistung bares Geld sparen“ ans Herz legen.

Es nimmt Dich vom Anfang bis zum Ende an die Hand und führt Dich mit vielen Tipps & Tricks und Schritt-für-Schritt Anleitungen durch den Hausbau.

Los geht’s…

Baugrube

1. Aushub und Abtransport

Die Kosten für den Aushub der Baugrube hängen von mehreren Faktoren ab: Beschaffenheit des Grundstücks (eben oder Hanglage, felsig, sandig oder lehmig), Größe des geplanten Hauses, Entfernung zur Deponie für den Abtransport des Erdmaterials etc..

2. Aushub – Entsorgung auf Deponie

Die Preise variieren regional. Kontaminierte Erde kann deutlich teurer in der Entsorgung werden. Aufschluss darüber gibt das Bodengutachten, das bei den Deponien eingereicht werden muss.

3. Verfüllen der Baugrube

Die Kosten für das Verfüllen sind abhängig von Art und Menge des Füllmaterials (wie Kies, Recyclingmaterial, Erde etc.) , der Größe des zu verfüllenden Raumes, den örtlichen Begebenheiten und natürlich auch dem jeweiligen Lohn für den Baggerfahrer bzw. das zuständige Unternehmen.

Gebäude

1. Baustofflieferant

Steine, Beton (ggf. inkl. Betonpumpe), Mörtel, Dämmmaterial sowie Material für Drainage, ggf. Rollladenkästen, Eisenmatten und –körbe, Kanalrohre etc. bekommst Du von Deinem gewählten Baustoffhändler geliefert. Hole Dir hierzu unbedingt mehrere Angebote ein. Diese können teilweise sehr stark variieren. Die Gesamtsumme ist natürlich wieder, wie bei allen Positionen, von Deinen individuellen Begebenheiten und Wünschen abhängig.

2. Bauutensilien

Auch wenn Du die Hauptprodukte von dem oben aufgeführten Lieferanten bekommst, wenn Du mit viel Eigenleistung bauen möchtest, wirst Du auch immer wieder „Kleinigkeiten“ oder auch mal etwas Größeres schnell vom Baumarkt vom die Ecke brauchen. Diese Artikel können sich im Laufe des ganzen Bauprozesses schnell summieren.

Fleißige Hobby-Handwerker haben meist schon eine ansehnliche Sammlung von Maschinen und Geräten. Bist Du selbst hierbei noch nicht so gut ausgestattet, möchtest aber viel Eigenleistung in Dein Eigenheim einbringen und bringst auch das nötige Geschick mit, können sich die Kosten auch noch für Anschaffungen von Geräten erhöhen.

3. Bauholz, Maurerbohlen, Kanthölzer, Latten

Hast Du viel Schalarbeiten zu leisten für z.B. Bodenplatte, Fundamente, Treppen, Ringanker oder Decken benötigst Du einiges an Schalmaterial, in diesem Fall Holz. Auch für Absperrungen oder Halterungen sind in vielen Fällen Bretter und Latten gefragt. Die Maurerbohlen brauchst Du zudem, um Barrieren zu überbrücken und für den Gerüstbau für die Maurer.

4. Stahlspriese, Maurerböcke

Zum Abstützen der Beton- oder Holzbalkendecken sowie zum Gerüstbau für die Maurer.

5. Rohbau erstellen

Gebäudewände, Decken & Betontreppen (ggf. wird auch ein Kran notwendig)

Diesen Arbeitsschritt kannst Du entweder komplett an eine Baufirma vergeben oder Du kannst hier viel Eigenleistung einbringen und ordentlich Geld sparen.

Wenn Du die Möglichkeit hast engagiere hierfür zwei bis drei selbstständige Maurer oder ein kleines Bauunternehmen und vereinbare mit ihnen Deine Mithilfe. Für jeden Maurer kannst Du zwei bis drei Helfer bereit stellen (sofern Dein Familien- und Freundeskreis so viele bereitwillige Helfer hergibt), die die Steine zurecht legen, Gerüste mit den Bohlen und Maurerböcken bauen, Mörtel anmischen, Steine zurecht schneiden und allgemeine Hilfsarbeiten leisten. Die Fachleute können Euch zu Beginn in die Thematik einweisen und die Arbeitsschritte zeigen. Für manche der Arbeiten ist auch bloße Muskelkraft ohne viel Fachkenntnis gefragt.

6. Zimmererarbeiten

Eventuell gewünschte Holzbalkendecke und Dachstuhl – hier kannst Du beim Verlegen der Balken und Bretter helfen und beim Streichen der gesamten Holzkonstruktion (bei Bedarf) vor dem Verlegen.

7. Dachdeckerarbeiten

Dämmung, Ziegel, Gauben, Spenglerarbeiten (z.B. Dachrinnen) etc.

Eigenleistung hier eher schwierig möglich. Aber Du kannst Deine Dachdeckerfirma ansprechen, ob Du trotzdem in irgendeiner Weise mithelfen kannst.

8. Fenster, Haustüre, Rollläden inkl. Motoren, Fensterbänke außen

Verschiedene Materialien möglich von Holz über Aluminium bis Kunststoff.

Unbedingt mehrere Angebote einholen und sich umfangreich informieren.

Nach oben sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt, insbesondere wenn Du einen hohen Schutz gegen Einbruch haben möchtest, wirst Du etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.

Bleib hart in den Verhandlungen, meist sind noch Rabatte möglich.

Für die Fensterbänke außen sind verschiedene Materialien möglich wie beispielsweise Naturstein oder Aluminium.

9. Heizungs- und Wasser/Abwasserinstallation

Die Heizungs- und Wasser/Abwasserinstallation wirst Du wahrscheinlich von einem Anbieter erhalten. Auch hier lohnen mehrere Angebote.

Mach Dich im Vorfeld schlau, welche Heiztechnik Du möchtest, wie hoch die jeweiligen Anschaffungskosten sind und ggf. die Amortisationszeit für Mehrausgaben.

10. Sanitärobjekte und Installation

Besuche Badausstellungen von Sanitäranbietern und verschaffe Dir einen Überblick über die aktuell verfügbaren Produkte und Funktionalitäten. Dabei kannst Du auch Ideen zur Gestaltung Deines Traumbads sammeln.

Wenn Du es kannst und Erfahrung damit hast, installiere z.B. die (Dusch-)Armaturen (hierzu gibt es online von einigen Anbietern auch detaillierte Anleitungsvideos) und WCs selbst, dann sparst Du Dir die Installationskosten.

11. Elektroinstallation

Sparpotential zur Einbringung von Eigenleistung, z.B. Vorarbeiten wie Schlitze klopfen und verspachteln, Steckdosenlöcher bohren, genaue Positionen einzeichnen und vermessen etc.

12. Rollladen Zeitschaltuhren

Können direkt mit dem Fenster-/Rollladenkauf geplant und erworben werden.

Aber Preise vergleichen! Schau Dich auch im Internet nach Angeboten um. Manchmal kommst Du damit deutlich günstiger als über den Elektrofachbetrieb bzw. den Baustoffhändler. Diese Zeitschaltuhren habe ich im Gebrauch und bin zufrieden damit. Vor allem die Zeitschaltuhren mit Fernbedienung sind super! Morgens im Bett ganz nach Belieben den Rolladen aufmachen und sanft von der Sonne geweckt werden.

13. Estrich

Für alle Geschosse notwendig.

Einbringung der Dämmung und Trittschalldämmung kann in Eigenleistung erbracht werden (auch ohne Vorkenntnisse, nach Einweisung). Je nach Größe des Hauses können einige hundert bis zu 2.000 Euro eingespart werden.

14. Holztreppe (falls gewünscht)

Hol Dir hierzu mehrere Angebote ein, die Preise können stark variieren. Kleinere Betriebe auf dem Land bieten oftmals bessere Preise als Großbetriebe.

15. Innentüren

Bei Innentüren wirst Du auf eine große Produkt- und Qualitätsvielfalt treffen.

Nicht alles was teuer und als qualitativ hochwertigst angeboten ist, brauchst Du auch in Deinem neuen Eigenheim. Manchmal ist auch die etwas günstigere Alternative ein guter Kompromiss. Gerade Türen lassen sich bei Bedarf, wenn es finanziell vielleicht einmal nicht mehr so eng ist wie in der Bauphase, gut austauschen.

Frage nicht nur beim Fachhändler nach, auch in Baumärkten erhältst Du mitunter sehr gute Produkte und Angebote. Sei aber vorsichtig bei allzu billiger Ware. Manchmal stimmen z.B. die Farben zwischen Rahmen und Türblättern nicht genau überein (insbesondere bei weißen Türen) oder die Schalldämmung ist sehr schlecht.

Schöne (und vor allem günstige) Türgriffe findest Du neben dem Fachhandel auch in Baumärkten und in verschiedenen Onlineshops! Dort wirst Du meist auch fündig, wenn Du etwas Ausgefalleneres suchst.

Wenn Du die Türen selbst montieren möchtest, solltest Du Dir einige Türspanner zulegen.

16. Steinwände

Falls gewünscht, für eine besondere Wandgestaltung.

Mein E-Book „So zaubern Sie mit Steinwänden Eleganz und Behaglichkeit in Dein Zuhause“ gibt Dir hierzu wertvolle Tipps und zeigt Dir in verschiedenen Schritt-für-Schritt Anleitungen wie Du Verblender und Riemchen richtig einbaust.

17. Fensterbänke innen

Verschiedene Materialien und Farben erhältlich.

18. Bodenbeläge

wie Fliesen, Naturstein, Laminat oder Parkett

Große Produktvielfalt. Hier hast Du die Qual der Wahl.

Jeweilige Abriebstufen beachten.

Die Kostenpositionen der Bodenbeläge hängen vor allem von Deinem persönlichen Geschmack und den entsprechend ausgewählten Produkten ab, es geht teuer, aber auch günstig.

Wenn Du Kenntnisse hast und es Dir zutraust, kannst Du beispielsweise in den Kellerräumen oder einer Einliegerwohnung die Verlegung der Fliesen selbst übernehmen, ggf. auch in den normalen Wohnräumen, je nachdem ob Du vielleicht schon Erfahrung hast. Beim manchen Laminaten gibt es ein Klick-System, das die Verlegung auch für Laien besonders einfach macht.

Alle Bodenbeläge vor dem Verlegen, je nach Angaben des Herstellers, 1-2 Tage in dem entsprechenden Raum zur Akklimatisierung lagern.

Fußleisten

Tipp: Schaue in Onlineshops nach Deinen Favoriten, hier gibt es deutliches Sparpotential!

19. Innenputz, Außenputz, Malerarbeiten

Eigenleistung bei Vor- und Hilfsarbeiten, beim ggf. notwendigen Trockenbau und beim Streichen.

20. Baureinigung

Es wird eine Menge Müll anfallen, der im Recyclinghof gegen Gebühr entsorgt werden muss.

Nebenkosten

Grundstück und Erschließung

1. Grundstück

2. Notarkosten für Grundstückskauf, Grundschuldeintragung und Messungsanerkennung

Teuer, aber leider notwendig.

3. Vermessungsamt Grundstück und Haus

Kaum steht das Häuschen und höchstwahrscheinlich ist das Geld an allen Ecken und Enden knapp, da klopft das Vermessungsamt an die Tür und möchte einen nicht gerade geringen Betrag dafür, dass sie das Haus und ggf. Garage/Carport vermessen und entsprechend vermerken./

Du hast in diesem Moment rein gar nichts davon. Es ist eine Kostenposition, die oft nicht eingeplant ist, keinen direkten Nutzen erbringt, aber leider sein muss. Die Vermessung des Grundstücks ist meist deutlich günstiger.

4. Grundbuch Auflassungsvormerkung, Grundschuldeintragung und Eigentumsumschreibung

Notwendige Bürokratie.

5. Grunderwerbssteuer

Hier kann man auch nur sagen: „Danke lieber Staat, dass Du es uns ohnehin schon gebeutelten Häuslebauer, die nicht gerade ein Grundstück vererbt bekommen haben, noch schwerer machst!“

6. Bodengutachten

Wichtig für die Entsorgung des Erdaushubs. Unbedingt mehrere Angebote einholen, auch hier schwanken die Preise. Schön auch, dass z.B. in den meisten Neubaugebieten jeder Bauherr ein separates Bodengutachten erstellen lassen muss, auch wenn die Grundstücke direkt nebeneinander liegen und man die Kosten teilen könnte.

7. Hausanschlüsse

a) Stromanschluss

b) Gasanschluss (falls Gasheizung gewünscht)

c) Wasseranschluss, Kanal

d) Telefonanschluss

e) Kabelanschluss (falls gewünscht)

Variieren nach Region, Gemeinde und Anbieter.

8. Eventuell Kosten für Erschließung (Straßen, Leitungen)

9. Baustraße

Falls notwendig, damit Baufahrzeuge ungehindert zu der Baustelle fahren können, wenn das Haus beispielsweise nicht direkt an der Straße liegt.

Vergleiche auf jeden Fall gleich zu Beginn Strom- und Gasanbieter - hier gibts ordentliches Sparpotential:*

Du brauchst auch keine Angst vor neuen Unternehmen zu haben. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass sie nicht mehr "liefern" können, tritt der Grundversorger ein. Das Licht geht also nicht einfach aus ;-)

Planung

1. Bauantrag, -genehmigung, -anzeigen

2. Architekt inkl. Statik

Abhängig von den anrechenbaren Kosten, für welche Bauabschnitte und Dienstleistungen Du den Architekt in Anspruch nimmst oder Teile davon selbst übernimmst, variiert auch der Rechnungsbetrag.

3. Pläne kopieren, laminieren

Zur besseren Handhabung und Schutz während der Bauphase solltest Du die Baupläne laminieren, so dass ihnen auch Wind & Wetter auf der Baustelle nichts anhaben kann.

4. ggf. Baubegleitung durch einen Bausachverständigen

Absicherung

Wichtig, nicht vergessen!

Gruppenunfallversicherung/Bauhelfer-Unfallversicherung

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Bauleistungsversicherung

Rohbauversicherung

Schließe auch gleich eine Feuer-Rohbau-Versicherung ab, die im Anschluss direkt in eine Wohngebäudeversicherung übergeht. Diese sind schon ab 20 € monatlich für einen Neubau erhältlich.

ggf. Fertigstellungsversicherung

Empfehlenswert sind ebenfalls:

Berufsunfähigkeitsversicherung

Risikolebensversicherung

Wohngebäudeversicherung (oft sogar Pflicht bei der Finanzierung)

Hausratversicherung

Anschlüsse & zeitweise Einrichtungen während der Bauphase

1. Bauwasseranschluss & Bauwasser

Für etwa ein Jahr Nutzung. Muss meist bei der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung beantragt werden.

2. Baustromanschluss, Baustrom und Baustromkasten

Beim für die Region zuständigen Netzbetreiber beantragen.

Ein Baustromkasten kann bei Elektrofachbetrieben oder direkt beim gebuchten Elektriker geliehen werden. Der Kasten muss allerdings von offizieller Stelle angeschlossen und auch wieder abgeklemmt werden.

Sobald Du einen Stromanschluss im Haus hast und das Gebäude abschließbar ist, kannst Du den teuren Baustromkasten wieder zurück geben. Meist erhältst Du dann auch günstigere Tarife der Stromanbieter.

3. Bautür

Zur Sicherung des Gebäudes.

4. Bautreppe

Notwendig, wenn beispielsweise eine Holz- oder Metalltreppe erst gegen Ende der Bauphase eingebaut wird.

Tür und Treppe kannst Du nach der Nutzung sehr gut wiederverkaufen. Meistens geht es folglich in etwa null auf null auf.

Weitere Nebenkosten

1. ggf. Maklerprovision

2. Finanzierungsnebenkosten

wie z.B. Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschlag, Kontoführungsgebühren, Sondertilgungsgebühren, Vorfälligkeitsentschädigung

3. Verpflegung (Essen & Getränke) für Bauhelfer

Abhängig von der Anzahl der fleißigen Helferlein, die Du während der kompletten Bauzeit zu versorgen hast. Plane aber auf jeden Fall etwas dafür ein.

4. Richtfest und Dankesgeschenke

5. Balkongeländer

Je nachdem, ob Du einen Balkon hast und welches Geländer Du Dir dafür wünschst, solltest Du hier noch etwas Budget einplanen.

6. ggf. Abriss bestehender Gebäude (Schuppen, Scheune, altes Haus) oder Baumfällungen

7. Außenanlagen

Hof/Einfahrt pflastern, Carport/Garage, Terrasse, Rasen, Hecken, Bepflanzung

Je nachdem was gewünscht ist und ob das Grundstück eben ist oder größere Hänge abgefangen werden müssen, können hier locker noch mehrere zehntausende Euro anfallen. Unbedingt bei der Budgetplanung berücksichtigen.

Blumen, Sträucher und Bäume für Dein Gartenparadies findest Du hier:*

8. Balkongeländer

Je nachdem, ob Du einen Balkon hast und welches Geländer Du Dir dafür wünschst, können hierfür ebenfalls noch einige hundert oder sogar tausende Euro anfallen.

Einrichtung

Nach Blut (hoffentlich nicht!), Schweiß (auf jeden Fall) und Tränen (vielleicht ein paar) steht das Haus nun endlich und nun möchte man es auch einrichten und schön gestalten. Deswegen: plane hierfür unbedingt noch etwas Budget ein! Sonst sitzt Du hinterher vielleicht auf dem Boden im Dunkeln Deines wunderschönen Eigenheims, weil Du Dir keine Möbel oder Lampen mehr leisten kannst.

Küche

Je nach Größe der Küche, Ausstattungswünsche und Qualität der Geräte, kann diese Kostenposition nach unten oder oben variieren. Auch hier: hart verhandeln! Zu Beginn werden gerne Mondpreise aufgerufen.

Lampen

Bei der Kalkulation dieses Punkts kommt es stark darauf an, wie groß das Haus ist, ob Du ein aufwendigeres Lichtkonzept gewählt hast, wie viele Außenlampen installiert werden sollen, wie viele im Innenbereich und wie viele Lampen Du vielleicht schon in Deinem Repertoire hast.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten für die Glühbirnen! Setze vorzugsweise auf LED-Leuchten. Die Investitionskosten sind hier zwar zu Beginn etwas höher, dafür ist der Stromverbrauch erheblich niedriger und die Anwendungsdauer zusätzlich höher.

Küche (Ausstattung)

Mit den oben aufgeführten Kosten ist die Küche im Normalfall startklar. Hier kannst Du, je nach Deinen individuellen Bedürfnissen und Erfordernissen, noch etwas Budget einplanen für z.B. ein neues Geschirr Service, Pfannen, Töpfe oder auch Geräte wie Wasserkocher, Toaster, Eierkocher oder eine neue Kaffeemaschine. Alles in allem aber auch Anschaffungen, die bei knappen Budget noch etwas Zeit haben.

Badezimmer (Ausstattung)

Je nachdem in welchem Umfang Du hier bei Deiner Sanitärfirma Utensilien bestellt hast, könnten hier noch Investitionen für beispielsweise Seifenspender, Handtuchhalter, Wäschekorb, Mülleimer oder Armaturen anfallen.

Möbel & Teppiche

Schränke, Betten, Couch, Sideboards, Esstisch, Stühle, Garderobe etc.. Die Liste für Möbel kann lang werden. Meistens sind schon einige Möbelstücke vorhanden. Aber gerade, wenn Du von einer etwas kleineren Wohnung in ein doch geräumiges Haus ziehst, verlieren sich diese darin schnell und hier und da sind weitere Möbelstücke nötig. Meist ist auch der Wunsch groß, das neue Haus mit passenden, moderneren Möbeln auszustatten.

Letztlich musst Du selbst entscheiden bzw. wirst Du merken, wie es Deine individuelle Situation erfordert, wie viele Möbelstücke Du benötigst und wie hoch das Investitionsvolumen sein muss bzw. kann. Nach oben sind hier sicher wenig Grenzen gesetzt.

Wunderschöne Möbel und viele Dekoideen für Dein neues Zuhause im Landhausstil findest Du in meinem Lieblingshop:*

Gardinen

Viele Hausbesitzer möchten gerne Gardinen.* Als Sichtschutz oder auch weil es zu dem Einrichtungskonzept als Stilelement dazu gehört. Andere wiederrum verzichten bewusst darauf und möchten ihre Wohnräume lieber etwas dezent und „clean“ einrichten. Neben dem wohnlichen Aspekt schlucken Gardinen den Schall. So tragen sie gemeinsam mit Teppichen wesentlich dazu bei, dass es in der Wohnung nicht mehr hallt, was oft ein Problem bei großen Räumen ist.

Wenn Du Dich für Gardinen entscheidest, benötigst Du dafür in jedem Fall etwas Budget für die Gardinenstangen zum Einen und die Vorhänge zum Anderen.

Die Preise variieren vom Fachgeschäft, über Versand-Kaufhaus und Online-Handel sehr stark. Wenn es nicht die „High-End“-Variante aus feinstem Stoff und exzellenter Nähtechnik sein muss, kann man auch günstigere Alternativen einsetzen, die qualitativ zwar wahrscheinlich nicht an den Standard der gehobenen Ware heranreichen, aber dennoch toll aussehen, funktional und absolut ausreichend sein können.

Technik

Neuer Fernseher gefällig, weil nun endlich Platz für ein großes Heimkino ist?

Auch an Steckdosen mit Schalter, mit denen Du die Geräte bei Nicht-Gebrauch vom Stromnetz trennen und somit auch sparen kannst, solltest Du denken und diese entsprechend einsetzen (ggf. mit Überspannungsschutz!).

Pflanzen

Oft geben sie einem Raum, gezielt platziert, den letzten Schliff und sorgen für Wohnlichkeit. Gerade große Räume, die etwas zu weitläufig und noch wenig gemütlich wirken, profitieren von den grünen Mitbewohnern. Informiere Dich allerdings vorab bzw. beim jeweiligen Händler wo die Pflanzen stehen wollen (Sonne, Halbschatten, Schatten) und wie sie zu gießen und düngen sind, so dass Du lange Freude an ihnen hast.

Dunkle Ecken können auch mit Kunstpflanzen aufgewertet werden, die mittlerweile teilweise nur noch schwer von echten Pflanzen unterschieden werden können.

Neben den Kosten für die eigentliche Pflanze, solltest Du auch noch an die Übertöpfe denken, die definitiv meist nicht ganz günstig sind. Außerdem sollten diese farblich und stilistisch mit dem Wohnkonzept abgestimmt sein, so dass es später nicht ein buntes Sammelsurium wird, sondern sich harmonisch in den Wohnraum einfügt und dessen Stil unterstreicht.

Pflanzen, Deko, Möbel usw. - bei diesem Klassiker bekommst Du alles - hast Du schon mal den Online-Shop ausprobiert? Lass Dir Deine Lieblinge bequem nach Hause liefern, denn beim Hausbau wird Zeitnot leider Dein ständiger Begleiter sein:*

Dekoration

Die Gestaltung der Räume und die Summe und Hochwertigkeit der einzelnen Dekorationsartikel unterliegt Deinem eigenen Ermessen und hat auch gerade zu Beginn keine Notwendigkeit.

Sonstiges

Empfehlenswert ist die Anschaffung von Tür- und Fensterstopper, damit bei der Lüftung diese nicht ständig zufallen (sofern nicht ohnehin eine Lüftungsanlage verbaut ist).

Auch für kleine Helfer-Utensilien wie Besenhalter, Klappleiter oder Ordnungssystem wirst Du im Alltag dankbar sein.

Du willst Dein Traumhaus bauen und Dich gut auf das „Projekt Deines Lebens“ vorbereiten?

Dann hol Dir mein E-Book „Wie Sie Ihr Traumhaus bauen und dabei mit Geschick und Eigenleistung bares Geld sparen“.

Das E-Book begleitet Dich in allen Bauabschnitten von der Finanzierung bis zum Einzug.

Es liefert viele Tipps & Schritt-für-Schritt Anleitungen zur Ausführung, Vorgehensweise und Materialauswahl, hilft Dir an alles zu denken, die richtigen Entscheidungen zu treffen und Fehler zu vermeiden. Die Kosten für jeden einzelnen Bereich für ein Beispielhaus findest Du ebenfalls in dem E-Book.

Ich hoffe diese Checkliste kann Dir bei dem Bau Deines Traumhauses eine Hilfestellung sein!

Gerne kannst Du mir auch von Deinen Erfahrungen mit dem Hausbau berichten! Ich bin gespannt, was Du alles erlebt hast bei diesem einzigartigen Projekt!

Julia Ott
Julia Ott

Hi, ich bin Julia – Gründerin von Catch your Dreamlife, Autorin von zwei E-Books und einem Buch zum Thema Bauen & Wohnen. Meine Vorlieben sind mediterranes Design, geniale Rezepte und traumhafte Reisen in Europa.

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