Gesunder Salat mit Quinoa, Rote Beete und Nüssen.
Rezept: Quinoa-Rote Beete Salat – kreativ kombiniert
5. Juli 2017
5 Schritte zum Erfolg: Garderobe mit Schuhregal selber bauen
7. August 2017
Show all

Phönix aus der Asche – Wie Du endlich Deine Ziele erreichst

Wie Du Deine Ziele erreichst

Ein Interview mit Christian Gremsl von Lebereich.

Manchmal läuft es im Leben einfach nicht rund.

Wir quälen uns durch ungeliebte Jobs, wollen schon lange etwas abnehmen, uns gesünder ernähren, mehr Sport treiben, vielleicht den Traumpartner finden und generell mehr erleben, als uns nur durch den Alltag zu schleppen.

Doch oftmals finden wir nicht die Kraft und den Mut unsere Träume anzugehen. Aktiv unser Leben zu verändern. Uns auf den Weg zu machen, um unsere Ziele zu erreichen.

Aber woran liegt das? Was hindert uns daran unser Traumleben zu führen?

In unserem Leben machen wir viele Erfahrungen, nicht nur positive. Leider beeinflussen uns negative Erlebnisse meist sehr stark. Egal ob Misserfolg, Ablehnung, Hänseleien oder Streitigkeiten, im Kindesalter oder schon als Erwachsener – die Vergangenheit nagt an unserem Selbstbewusstsein. Verursacht Blockaden, die uns hemmen und unser Vorankommen behindern.

Doch damit müssen wir uns nicht tatenlos abfinden.

Christian Gremsl schreibt auf seinem Blog Lebereich mit viel Engagement über Persönlichkeitsentwicklung und wie wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren können. Seit fast 20 Jahren arbeitet er als psychologischer Berater, metaphysischer Heiler und Heilhypnotiseur in seiner Praxis in Österreich.

Er hilft Menschen dabei, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und seelische Blockaden zu lösen, um das Leben wieder freier und glücklicher zu genießen. Seinen wahren Reichtum zu entdecken.

Die Zufriedenheit können wir nur in uns selbst finden, denn die äußere Welt können wir nicht beeinflussen.

Dabei spricht er aus eigener Erfahrung. Denn auch er musste sich aus einem tiefen Tal hocharbeiten. Seine Selbstzweifel und innere Dämonen bekämpfen.

Christian Gremsl von Lebereich
Die Seele kannst Du nicht anfassen, aber berühren.

Christian Gremsl

Ich freue mich, dass er für „Catch your Dreamlife“ ein Interview gegeben hat und uns an der spannenden Reise durch unsere innere Welt teilhaben lässt.

Vergangen ist vergangen – aber so einfach ist es oft nicht.
Warum hat unsere Vergangenheit einen so großen Einfluss auf unser Befinden? Was lösen Rückschläge oder auch negative Aussagen anderer in uns aus?

Hi, Julia. Zuerst einmal vielen Dank, für die tollen einleitenden Worte und dass du mich zu diesem Interview eingeladen hast.

Oft sind es die negativen Erlebnisse, die seelischen Verletzungen, welche immer wieder hochkommen und uns im JETZT belasten.

Diese Erlebnisse sind vielleicht schon 10, 15 oder 20 Jahre her. Aber trotzdem erleben wir sie mit unseren Gedanken und Gefühlen jeden Tag aufs Neue.

Warum das so ist? Das ist eine gute Frage.

Wir Menschen sind reine Gefühlswesen. Wir glauben zwar, dass wir mit unserem Verstand alles bewältigen können. Doch das ist eine Illusion.

Wir fühlen ständig und immer. Unsere Gefühle bestimmen in Wahrheit unser Leben.

Negative Erinnerungen an die Vergangenheit sind seelische Kränkungen, mit denen die Seele damals nicht zurechtgekommen ist. Der Mensch findet keinen Weg diese Gefühle positiv in sein Leben zu integrieren. Es entstehen seelische Blockaden.

Das ist so ähnlich wie mit einer Fleischwunde. Solange mit dem Finger darin herum gebohrt wird, kann sie nicht heilen. Du musst diese Wunde mit den entsprechenden medizinischen Mitteln versorgen und dann wird sie ganz von alleine durch die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder zusammenwachsen.

Das Schlimmste was du tun kannst ist, die Wunde zu ignorieren. Du musst dich um die Verletzung kümmern. Du musst sie wahrnehmen, mit geeigneten Mitteln behandeln und dann werden die seelischen Selbstheilungskräfte aktiv werden. Die Kränkung kann letztendlich heilen. Du verlierst nicht die Erinnerung an das Ereignis, aber wenn du daran denkst, tut es nicht mehr weh.

Bei diesem Prozess der Heilung kann es natürlich auch Rückschläge geben. Doch auch diese Rückschläge können uns wieder helfen weiterzukommen.

Ich denke da an den österreichischen Psychotherapeuten Viktor Frankl. Herr Frankl verlor im KZ so ziemlich alles. Seine Familie, seine Energie usw. Bis auf eines ist ihm geblieben. Und dieses Eine hat ihm geholfen zu überleben und nach diesen schrecklichen Erfahrungen ein erfülltes Leben zu beginnen.

Er sagte zu diesen Erfahrungen einmal:

Die letzte Freiheit des Menschen besteht darin, sich selbst zu entscheiden wie er die Dinge sieht.

Das ist einer der weisesten Sätze, die ich je gelesen habe. Dieser Satz ist der Schlüssel zur Heilung von seelischen Wunden, ganz gleich wie tief sie auch sein mögen.

Depressionen sind häufig noch ein Tabu-Thema. Dennoch leiden viele Menschen still darunter.
Wie können Depressionen entstehen und wie finde ich wieder einen Weg hinaus, was ist der erste Schritt zu einem traumhaften Leben?

Der Begriff „Depression“ gehört in die Fachterminologie der Medizin. Nur Ärzte dürfen diese Diagnose stellen und auch behandeln. Es gibt allerdings viele verschiedene Formen der Depression. Eine sehr weitverbreitete Diagnose lautete vor vielen Jahren: manisch depressiv

Heute wird dieselbe Krankheit mit: „bipolarer Störung“ bezeichnet. D.h., wenn du zum Arzt gehst und er meint, dass eine depressive Krankheit besteht, dann bist du bipolar gestört.

Mal ehrlich: Welcher Mensch möchte schon gestört sein?
Ich auf jeden Fall nicht. Ich war vor vielen Jahren bei einer Psychiaterin, weil es mir seelisch absolut schlecht ging. Und die Diagnose lautete: bipolare Störung mit sozialer Phobie.

Ich war damals 17 Jahre und du kannst dir vorstellen, was es für einen 17jährigen Burschen heißt, wenn er plötzlich als „gestört“ bezeichnet wird. Zu den Problemen, die ich ja eh schon hatte, kam noch eine Hammerdiagnose dazu.

Ich nahm damals meinen gesamten Mut zusammen und beendete die medikamentöse Therapie ohne Einwilligung meiner Ärztin. Ich wollte meinen Heilungsprozess selbst in die Hand nehmen.
Ich habe zuerst Linderung in der Kunst (Musik und Schreiben) gefunden.

Doch der wirkliche Weg der Heilung begann als ich die Meditation und die Metaphysik kennen gelernt habe.

Heute, 20 Jahre später, bin ich ein glücklicher und erfüllter Mensch.
Die Depressionen sind nur mehr Geister aus meiner Vergangenheit. Sie existieren nicht.

Medizinisch betrachtet ist dieser Heilungsprozess sensationell. Ich habe es ganz ohne Medikamente geschafft.

Doch wie kommst du aus diesem finsteren Tal wieder raus?
Für mich war die Meditation die Rettung. Heute weiß ich auch warum.

Die Meditation ist mittlerweile sehr gut erforscht. Wir wissen, dass regelmäßige Meditationspraxis das Gehirn auf positive Art und Weise verändern kann.

Wenn du täglich mindestens 20 Minuten meditierst und das für mindestens 8 Wochen lang, dann werden Ängste weniger, Depressionen bessern sich und du fühlst dich einfach wohler. Du bist konzentrierter und kannst dein Leben mehr genießen.

Das weiß auch die Medizin.
Vor ca. 5 Jahren hat die deutsche Ärztekammer ihre Ärzte angewiesen, dass sie ihre Patienten zu Meditation und autogenem Training motivieren soll.

Doch wie wir ja wissen, ist der Weg vom Wissen zur Weisheit ein sehr langer Weg. Es wird wohl noch mehrere Jahre brauchen, bis die Krankenkasse Meditation statt Psychopharmaka bezahlt.

Ich habe in meiner Praxis sehr gute Erfahrungen mit der Meditation gemacht. Nicht nur bei Menschen mit psychischen Problemen. Auch dem Körper geht es besser, wenn du entspannter bist im Leben.
Der erste Schritt in ein traumhaftes Leben besteht für mich darin, Meditation zu lernen.

Oft liest man von inneren Blockaden, die entstehen, wenn wir seelische Schmerzen verdrängen.
Wie kann ich feststellen, was mich genau bedrückt, wie sich das in meinem Leben äußert und diese Blockaden lösen?

Wenn Menschen seelische Schmerzen verdrängen, dann ist das ihre Strategie mit diesen Problemen umzugehen. Doch dieser Weg ist ein sehr tückischer Weg.

Wenn du seelische Verletzungen immer wieder verdrängst, werden irgendwann ganz starke negative Gefühlsregungen hochkommen und du weißt gar nicht mehr wo diese Dinge herkommen.
Manche Menschen werden sogar körperlich krank.

Ich kenne einen sehr erfahrenen Psychotherapeuten, der in seiner Praxis ausschließlich mit Krebspatienten arbeitet. Er hat die Erfahrung gemacht, dass ca. 90 % aller Krebspatienten eine seelische Kränkung irgendwann erlebt und diese verdrängt haben.

Das kannst du dir wie mit einem Kochtopf vorstellen. Wenn das Wasser immer heißer wird, wird irgendwann der Deckel hochkommen und das heiße Wasser tritt in Form von Dampf aus dem Topf. Und dann kracht es so richtig.

Was also tun?
Wenn du merkst, dass da was am Köcheln ist, dann kümmere dich darum.
Nimm dir Zeit, mach es dir bequem und stelle dir die richtigen Fragen.

Nimm deinen Mut zusammen und schaue hin zu diesem Schmerz. Allein das Hinschauen bewirkt meist schon eine Linderung. Und natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du mit dem Schmerz umgehst. Die Meditation ist eine von diesen Methoden.

Viele trainieren ihren Körper exzessiv, laufen, stemmen Gewichte. Laufen vielleicht sogar vor etwas weg oder versuchen damit innere Schmerzen zu betäuben. Aber warum ist es so wichtig auch den Geist zu trainieren und wie stelle ich das an?

Es gibt in unserer Gesellschaft viele Ersatzreligionen. Menschen flüchten in körperliche Ersatzbefriedigungen, weil die seelische Erfüllung fehlt.

Wir Menschen sind einzigartige Individuen von Geist, Seele und Körper. Um eine vollständige Gesundheit zu erreichen, müssen wir diese 3 Ebenen einbeziehen.

Den Geist zu trainieren ist insofern wichtig, da aus dem Geistigen das Denken entspringt. Mit dem Denken können wir unsere Gefühle kontrollieren. Die Gefühle spiegeln das Seelische wider.

Das Seelische kommt in unserer Gesellschaft viel zu kurz. Es ist kein Platz mehr für wahre Gefühle. Viele bezeichnen sich als Verstandesmenschen und sind darauf stolz. Doch der Verstand ist ein armes Würstchen im Gegensatz zu unseren Gefühlen.

Der Verstand denkt und das Gefühl lenkt.

Ausnahmslos alle menschlichen Erdenbewohner sind Gefühlsmenschen. Wir sollten also lernen unsere Gefühle zu entwickeln. Und zwar zu höheren Gefühlen hin. Das wären zum Beispiel:
- Liebe
- Fürsorge
- Vergebung
- usw.

Ein gutes Beispiel liefert uns die Flüchtlingspolitik in Österreich. Am liebsten wäre es uns Österreichern, wenn wir einfach einen Riegel vor die Grenze schieben würden und uns mit diesen lästigen Flüchtlingen nicht zu beschäftigen bräuchten.

Warum reagieren wir so?
Weil es logisch ist?
Weil es vernünftig ist?

Wohl kaum. Wir schauen weg und schalten lieber das Bayern-Spiel am Abend ein, als dass wir ins Flüchtlingsheim gingen und mit den Menschen in Not einen Dialog zu starten. Wir haben Angst. Und Angst ist ein starkes negatives Gefühl.

Wenn wir aber beginnen würden unseren Geist und unsere Seele zu erweitern, wenn wir erkennen würden, dass dieser Flüchtling auch ein Vater von vielleicht 3 Kindern ist, und er seine Heimat verlassen hat um seine Familie zu beschützen, dann hätten wir eine unglaubliche Chance diesen wunderbaren Planeten mit samt seinen Bewohnern zu einem lichtvollen Ort zu machen.

Wenn wir unseren Geist und unsere Seele trainieren würden, dann würden wir die LIEBE, die bedingungslose LIEBE in uns entdecken. Und diese Liebe kennt keine Angst.

Gerade im Leistungssport wird oft mit Mentaltraining gearbeitet.
Wie läuft diese Vorstellung innerer Bilder genau ab und wie kann sie uns helfen unsere Ziele zu erreichen?

Zum Mentaltraining gibt es 2 Herangehensweisen. Es gibt die esoterische Sichtweise und die kognitive Sichtweise.

Die kognitive Herangehensweise ist jene, mit denen Sportler arbeiten. Es gibt bereits Forschungen, die belegen, dass zum Beispiel Muskeln schneller aufgebaut werden, wenn der Athlet konkrete Mentaltrainingsübungen in sein Krafttraining einbaut. Im Spitzensport ist das Mentaltraining nicht mehr wegzudenken.

Die Sportler haben ihren Körper bis an die Grenzen trainiert. Doch der Gewinner ist meist der, der die richtige mentale Einstellung hat. Mit dem Mentaltraining kannst du geistige Hindernisse und Blockaden aus dem Weg räumen. Außerdem kannst du mit dem Mentaltraining Routinehandlungen verfestigen.

Ich finde es immer wieder faszinierend den österreichischen Skifahrern vor dem Start zu beobachten. Beim Aufwärmen machen die ganz lustige Bewegungen. Sie schließen ihre Augen und schwingen mit den Armen und Beinen herum, als ob sie Fische wären und sich durch die Wellen bewegten. Sie machen gezielte mentale Übungen vor dem Start.

Die inneren Bilder helfen den Sportlern im richtigen Augenblick die richtigen Ressourcen zu aktivieren. Und genau das macht Gewinner aus. Sie können dann, wenn es darauf ankommt, ihre Bestleistung abrufen.

Diese Fähigkeit kannst du mit dem Mentaltraining trainieren.
Natürlich funktionieren diese Übungen auch für Menschen im Alltag.
Spitzenmanager, Diplomaten und Politiker bedienen sich diesen Techniken. Denn wie schafft es ein Mensch (=Politiker) andauernde und demütigende Kritik durch die Medien zu ertragen. Wie kann ein Politiker untergriffige Angriffe seiner Gegner einfach so mit einem Lächeln wegstecken. Otto Normalverbraucher würde bei diesen Angriffen aus der Haut fahren. Dazu ist mentale Stärke notwendig!

Du schreibst auf Deinem Blog auch über Glaubenssätze.
Was sind Glaubenssätze und was können sie in uns bewirken?

Glaubenssätze sind Überzeugungen.
Überzeugungen bestimmen unser Leben.
Wovon du überzeugt bist, wird in deinem Leben auch zur Realität.

Mache doch mal folgenden Versuch und nimm dir vor, dass du nur für einen Tag sämtliche schwarzen Autos zählst. Du konzentrierst dich ausschließlich auf die schwarzen Autos.
Du wirst bei dieser Übung eine verblüffende Erfahrung machen: Du wirst entdecken, dass es unglaublich viele schwarze Autos gibt. Du wirst denken, dass sie in der Mehrzahl sind. Doch das stimmt nicht. Das ist nur deine subjektive Wahrnehmung.

Glaubenssätze und Überzeugungen sind unsere subjektive Wahrnehmung.
Sie prägen unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln.

Das was du glaubst wird sich auch in deinem Leben verwirklichen.

Schon Henry Ford meinte sinngemäß:

Ob du glaubst du kannst es oder ob du glaubst du kannst es nicht. Du hast immer recht!

Unserer Überzeugungen bilden sich im Laufe der Erziehung. Wir übernehmen sie von unseren Vorbildern. Das sind meist unsere Eltern.

Man sagt erfolgreiche Menschen sind einmal öfter aufgestanden als hingefallen.
Doch wie schaffe ich es, nach einem Rückschlag wieder neuen Mut zu fassen?
Geben wir allgemein zu schnell auf und kämpfen nicht genug für unsere Träume, wenn es mal schwierig wird?

Ich habe bis jetzt noch keinen Menschen getroffen, der nicht schon mal eine richtige Bruchlandung gemacht hat. Durch Fehler und Niederlagen können wir uns weiterentwickeln. Leider werden Fehler in unserer Gesellschaft falsch bewertet.

Schon in der Schule werden die Fehler beim Rechtschreiben oder in der Mathematik rot angekreidet. Es wird dem Kind symbolisiert, dass es etwas falsch gemacht hat und es dafür eine Bestrafung (=schlechtere Note) bekommt. Wir lernen also schon in der Schulde, dass Fehler etwas Schlimmes sind.

Der übliche seelische Prozess des Fehlermachens endet meistens in Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühlen. Wir glauben, dass wir weniger wert sind, wenn wir Fehler machen. Doch das ist der falsche Weg.

Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, wurde in einem Interview mal gefragt:
„Herr Edison, sind Sie nach all diesen Fehlschlägen nicht entmutigt?“
Darauf antwortete Edison: „Ich habe noch keinen einzigen Fehlschlag erlitten.“
Daraufhin der Reporter: „1000 ihrer Versuche sind fehlgeschlagen.“

Edison antwortete:

Ich habe nur 1000 Wege herausgefunden, wie die Glühlampe nicht leuchtet. Das waren doch keine Fehlschläge! Sie haben mich alle zu dem Ziel geführt.

Genau hier liegt die Ursache von Erfolg und Misserfolg.
Wir sind Menschen. Wir machen Fehler.

Es kommt allerdings darauf an, wie du mit Fehler umgehst.
Lässt du dich entmutigen? Dann wirst du nicht weiterkommen in deinem Leben.
Oder sind Fehler einfach nur ein Lernprozess für dich?
Du hast die Wahl!

Den Fehler als Lernprozess und Ansporn zu sehen ist eine psychische Fähigkeit, die du dir antrainieren kannst. Genauso wie das Selbstbewusstsein. Auch das kannst du dir antrainieren.

Und Fähigkeiten bestimmen genauso unser Schicksal wie die Überzeugungen.

Fähigkeiten können sogar über Leben und Tod entscheiden.
Stell dir mal folgendes vor:
2 Kinder werden ins Wasser geworfen. Der See ist ca. 2 Meter tief. Das eine Kind hat so richtig Spaß daran und das andere Kind ertrinkt. Warum wohl? Richtig getippt. Das zweite Kind hat die Fähigkeit des Schwimmens nie erlernt.

Ich betrachte auch den Erfolg als Fähigkeit.
Erfolgreiche Menschen haben einfach die Fähigkeit aus ihren Fehlern zu lernen.

Nicht so erfolgreiche Menschen versinken in ihrem Jammertal und geben immer den anderen die Schuld, warum etwas nicht funktioniert hat.

Entweder war die Regierung schuld, weil wir zu viele Steuern zahlen müssen. Oder es war die Konkurrenz schuld, weil die Preise zu niedrig waren usw.

Denke daran: Immer wenn du den Fehler bei jemand anderen suchst, bist du schon im Jammertal gefangen und du nimmst dir selbst die Möglichkeit zu lernen.
Die Schranke liegt immer in deinem Denken!

Wie wichtig ist unser Umfeld, um unsere Ziele zu erreichen?
Wie können wir uns von eventuell fehlender Unterstützung und Negativität freimachen?

Unser Umfeld ist enorm wichtig.

Ich empfehle in meinen Beratungen immer, dass die Kammer deiner Ziele für andere verborgen bleiben sollte.

Niemand sollte darüber Bescheid wissen, was deine persönlichen Ziele sind.

Denn die Neider kommen sehr schnell mit Ratschlägen wie:
- das ist doch Schwachsinn!
- das brauchst du erst gar nicht zu versuchen. Diesen Weg haben schon andere beschritten.
- uvm.

Die anderen wissen es natürlich immer besser, warum es nicht klappen wird.
Wenn du wirklich einen Herzenswunsch hast und wenn du diesen Wunsch bereits in Ziele formuliert hast, dann halte sie geheim und gehe einfach deinen Weg.

Setze deine Ziele einfach um.
Achte allerdings darauf, dass deine Ziele zum Wohle für dich und deiner Mitmenschen sind. Es sollte niemand darunter leiden.

Wenn du allerdings mit Negativem konfrontiert wirst, dann belasse die Kritik bei seinem Kritiker. Das sind seine Gedanken und seine Gefühle. Sie haben mit dir gar nichts zu tun.

Ich erinnere mich da an eine Geschichte von Byron Katie, die Erfinderin von THE WORK.
Sie wurde eines Tages zu einer Frau mit einem offenen Bein gerufen. Sämtliche Familienmitglieder bemitleideten die Frau.
Als Byron ganz alleine das Krankenzimmer betrat, war die Patientin zunächst verwirrt. Sie bemerkte, dass Byron absolut kein Mitleid empfand.
Sie scherzte und unterhielt sich ganz normal mit der kranken Frau. Bis es dieser zu bunt wurde und meinte: „Sehen sie, dass ich leide?“
Katie antwortete: „Was stimmt denn nicht mit ihnen?!“
Die verblüffte Frau antwortete: „Ja sehen sie doch genauer hin. Mein Fuß ist krank und sieht furchtbar aus!“
Daraufhin wieder Katie: „Ah, ich verstehe. Ich finde ihren Fuß perfekt. Das einzige was wirklich krank ist, ist ihre Sichtweise zu ihrem Fuß.“

Diese Geschichte zeigt uns ganz klar, dass wir immer die Wahl haben, wie wir etwas sehen können.
Nur unsere Gedanken entscheiden, ob wir etwas negativ oder positiv sehen.


Im Alltag können uns verschiedene Situationen aus der Fassung bringen. Der Straßenverkehr, ein ungerechter Chef, Termindruck, nervende Kinder, unzuverlässige Handwerker usw.
Hast Du ein paar Tipps, wie wir daran arbeiten können gelassener zu werden?

Ich schließe hier direkt an die vorige Frage an:
Ärgern müssen wir uns lassen!
Sorgen müssen wir uns selber machen! Niemand anderer wird diesen Job für uns erledigen!
Stress machen wir uns auch selbst!
Es gibt immer einen anderen Weg.
Es gibt immer eine andere Art und Weise, wie wir die Dinge interpretieren können.

Kurt Tepperwein schreibt in einem seiner Bücher über die Macht des Ärgers.
Stell dir vor du bist im dichten Verkehr. Plötzlich drängt jemand an dir vorbei. Beinahe verursacht dieser Rowdy einen Verkehrsunfall. Nur durch deine schnelle Reaktion hast du ihn und den entgegenkommenden Lenker vor einem Unfall bewahrt.

Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten der Sichtweise.
Die erste (alltägliche) Variante:
Stinkefinger! Huuuuppppeeen! Höölllleee! Was ist denn diesen Idioten eingefallen. Du fährst nachhause und erzählst deinem Partner von diesem unglaublichen Vorfall. Somit versaust du nicht nur dir den Tag, sondern auch noch deinem Partner.

Variante 2:
Oh, da hat es jemand eilig. Vielleicht liegt gerade seine Frau in den Wehen. Zum Glück habe ich so schnell reagiert und habe mehrere Menschen vor einem Unfall bewahrt.
Du kommst nach Hause zu deinem Partner und erzählst: „Hallo Schatz, ich habe gerade 2 Menschen das Leben gerettet. Dein Partner bewundert dich, gibt dir einen Schmatz und feiert den Helden!“

Na? Welche Geschichte gefällt dir besser?
Ich nehme an die Zweite.

Fakt ist, dass du die anderen Autofahrer nie ändern wirst können. Sie sind einfach so wie sie sind. Das einzige war du ändern kannst, ist deine Sichtweise auf die Dinge.

Das ist eine Fähigkeit, die du trainieren kannst. Probiere es doch gleich mal aus bei der nächsten Gelegenheit. Das Leben ist nämlich immer so freundlich uns wunderbaren Geschenke in Form von Erfahrungen zu präsentieren.

Im Strudel der alltäglichen Verpflichtungen vergessen wir oft, was wir selbst eigentlich wirklich wollen. Was wir uns wünschen und was uns glücklich macht.
Wie finden wir wieder den Weg zu uns selbst und unseren Träumen zurück?

Diese Frage möchte mit einem kleinen Frage-Antwort-Spiel beantworten.

Nimm dir einen Zettel und einen Stift und beantworte folgende Fragen.
Du hast jetzt die Chance herauszufinden, was dir in deinem Leben wirklich wichtig ist:

1. Frage: Dein Haus brennt ab! Was holst du noch raus, nachdem deine Familie in Sicherheit ist?

2. Was wäre schwerer für dich: Dein Heimatland zu verlassen oder es nie wieder betreten zu dürfen?

3. Falls es im Leben 2 Regeln gäbe, was wäre deine Wahl dieser Regeln?

4. Welche deiner Eigenschaften würdest du gerne an deine Kinder vererben?

5. Wer sind die 2 wichtigsten Menschen in deinem Leben? Beschreibe sie jeweils mit einem Wort.

6. Vervollständige bitte folgenden Satz: Alle Menschen (egal welche Religion oder Hautfarbe) haben ein Recht auf … und …!

7. Was ist dein Lieblingsfilm – und was genau gefällt dir an diesem Film?

8. Beschreibe die Eigenschaften, die dir bei anderen Menschen besonders wichtig sind.

Diese Fragen stammen von der Familientherapeutin Annegret Noble-Fischer.
Sie helfen dir deinen Standort zu lokalisieren. Und sie helfen dir herauszufinden was dir wirklich wichtig ist.

Erst wenn du weißt wo du stehst und wenn du deine wahren Werte kennst, kannst du ein Ziel festlegen. So kannst du dir Gedanken darübermachen, wie du diese Ziele erreichst. Ohne gegen deine Werte zu verstoßen. Denn wenn du gegen deine Werte verstößt, wirst du die Ziele nicht erreichen. Dafür sorgt schon deine Seele.

Ich bedanke mich recht herzlich für diese wunderbaren Fragen. Liebe Julia, deine Fragen haben mich wirklich herausgefordert. Wenn deine LeserInnern sich auf meine Antworten einlassen, werden sie sehr viel Wertvolles wiederfinden.

Vielen lieben Dank an Christian für das wundervolle Interview und die vielen Ratschläge und Erklärungen über unser Seelenleben!

Mehr über Christian und wie Du Dein inneres Potential erwecken kannst, kannst Du unter Lebereich erfahren.

Julia Ott
Julia Ott
Hi, ich bin Julia - Gründerin von Catch your Dreamlife, Autorin von zwei E-Books und einem Buch zum Thema Bauen & Wohnen. Meine Vorlieben sind mediterranes Design, geniale Rezepte und traumhafte Reisen in Europa.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bist Du bereit traumhaft zu leben?
♥ Dann lass mich Dein Postfach mit zauberhaften Wohn-Ideen, leckeren Rezepten und Inspirationen für Deine nächste Reise füllen! ♥
Kein Spam, versprochen.